Ich möchte in deinem Duft untertauchen. Lass mich in deiner Präsenz verschwinden, sodass ich Staub werden kann und um dich herumwirbele, bis wir beide zusammenbrechen. In unserer Ohnmacht können wir zusammenleben.
Momentan zu sehr mit leben beschäftigt, als dass ich bloggen könnte. I ain’t even sorry.
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Karg, doch steinig,
öde und brach.
Kalte Sonnenstrahlen,
löchrige Felsen.
Zwei Bäume.
Ein Strauch.
Seelenlandschaft -
hier und da.
(Circa zweieinhalb Jahre alt und zufällig gerade gefunden. Und obwohl es nicht passt, hatte ich das Bedürfnis, es hier zu pressen)
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Man kann sich leider nicht aussuchen, auf welche Art und Weise man glücklich wird.
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Ich kann es einfach nicht lassen. Ich weiß ja selbst, dass ich im Zeichnen und Basteln furchtbar unbegabt bin, aber dieses Wissen hält mich noch lange nicht davon ab, es nicht doch zu probieren. Und manchmal kommen sogar einigermaßen nette Dinge bei heraus. So zum Beispiel, als meine beste Freundin sich für Weihnachten einen Traumfänger wünschte – und als meine Mutter das fertige Teil sah, wollte sie ebenfalls einen zum Geburtstag haben (ich hoffe, das mindert nicht den Originalitätsfaktor). Da ich sowohl beim Basteln als auch beim Schenken sehr viel Freude hatte, dachte ich mir, dass ich hier einfach mal zeige, wie ich das gemacht habe.
Material:
- Einen Reifen aus Holz oder Metall (notwendig)
- Dickeres Garn oder eine Kordel (notwendig)
- Dünnes, aber reißfestes Garn (notwendig)
- Eine Nadel (notwendig)
- Eine Schere (notwendig)
- Perlen (optional)
- Federn (optional)
- Klebstoff (optional)
Anleitung:
Zuerst umwickelt man den Reifen mit dem dickeren Garn (bei meinem Traumfänger also in weiß). Natürlich ist dies in gewisser Weise nicht notwendig, denn wenn man einen Holzreifen schön findet und so lassen will, braucht man dieses Garn nicht, ich finde es aber in jedem Fall empfehlenswert.
Dabei sollte darauf geachtet werden, dass das Garn immer schön straff gezogen wird und nicht lose um den Reifen hängt, schließlich soll der Reifen ja lückenlos umwickelt sein. Natürlich ist die benötigte Länge abhängig von dem Durchmesser des Reifens; ich habe bei einem Durchmesser von 15 cm circa 5,5 m Garn gebraucht. Ist der Reifen komplett umwickelt worden, knotet man die Enden zusammen und lässt ein Reststück lang hängen; an diesem Stück kann man den Traumfänger nachher aufhängen.
Im Bastelbedarf wurde mir empfohlen, den Reifen vorher mit doppelseitigem Klebeband zu umwickeln, damit das Garn besser hält; ich habe es gelassen, es hat auch ohne gut genug geklappt, und nachher hätte das Garn dann zu sehr am Klebeband festgeklebt, als dass man es nachträglich hätte zurechtziehen können.
Der schwierige Teil beginnt nun: Das innere Netz. Dafür benötigt man das dünne Garn (in meinem Fall dunkelblau), die Nadel und gegebenenfalls die Perlen (ebenfalls blau). Man beginnt, indem man mit dem dünnen Garn eine Schleife um den Reifen zieht, und zwar so, dass man von vorne durch die Mitte des Reifens “durchsticht”, von hinten das Garn dann über den Reifen zieht und dann hinter dem vorne liegenden Stück Garn die Schlaufe vollendet. Schwierig zu beschreiben, vielleicht helfen die (wunderhübschen) Illustrationen weiter.
Diese Schlaufen zieht man dann fest, und in einem gewissen Abstand wird die nächste gemacht.
Dabei ist zu beachten, dass (NICHT wie auf dem Bild) das Garn zwischen den einzelnen Schlaufen nicht lose hängen sollte, sondern relativ straff gezogen werden muss. Wenn man später die zweite oder dritte Reihe beginnt, ergibt sich diese “hängende” Form automatisch. Während das Netz geknüpft wird, können bereits Perlen eingearbeitet werden; sie können aber auch erst in einer späteren Reihe eingearbeitet oder gänzlich weggelassen werden.
Im Grunde wird nun diese Arbeite immer weitergeführt. Irgendwann ist man einmal um den Reifen herum; die letzte Schlaufe vor der zuerst geknüpften Schlaufe ist in gewissem Abstand zur ersten zu machen. Die nächste Schlaufe wird um das Garn des durchhängenden Teils gemacht, und so weiter.
Ist man in der Mitte angelangt, kann man den Faden einfach mit einem anderen Teil verknoten, oder ihn durch eine Perle ziehen und dann verknoten.
Anschließend kann man, wenn man möchte, unten am Reifen noch drei oder beliebig viele Fäden herunterhängen lassen, auf die man Perlen aufreiht und/oder an die man Federn klebt.
Alle Materialien sind in einigermaßen gut sortierten Bastelbedarf-Läden zu erhalten. Am Anfang ist das Ganze nicht so leicht, aber je öfter man aufgibt und neu versucht, desto leichter wird es. Natürlich kann man mit den Perlen und Federn variieren, es gibt noch viele Alternativen dazu.
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